--Teddybären-Großhändler in den USA—

Einflußreiche Großhändler bzw. Importeure , die für die Verbreitung des Teddybären überall in den Staaten sorgten , sollten hier nicht unerwähnt bleiben . Viele motivierten die Händler zur Produktion und Lieferung von Teddybären , von denen einige dann vielleicht unter ihrem eigenen Namen vermarktet wurden . George Borgfeldt & Company war die bedeutendste Großhandelsfirma , ihr ist der folgenschwere Einkauf der ersten 3000 Teddybären der Firma Steiff auf der Leipziger Spielwarenmesse im Jahre 1903 zu verdanken. Wäre dies nicht geschehen, hätten wir vermutlich niemals eine Teddybärmanie erlebt ! Borgfeldts Einfluß auf die Spielzeugindustrie war enorm. Butler Bros. übernahm Vermarktung und Vertrieb der ersten Toy and Novelty Co.-Teddybären . Ab 1908 vertrieb diese Firma außerdem eine Reihe von Steiff-Bären. Strobel & Wolken Co. Ist als Großhändler für Bruin man. Co. erwähnenswert. E.L. Horsman & Company vertrieb Hecla- und Aetna-Bären. Horsman & Co. gebrauchte im Dezember 1906 in einer Anzeige im amerikanischen Handelsmagatin Playthings erstmalig die Bezeichnung “Teddy”.

 

Teddybären-Großhändler in Großbritanien

In den frühen bedeutenden Jahren der Spielzeugbären gab es in Großbritanien zwei Hauptimporteure und Großhändler. Josef Eisenmann oder “Jo”, wie man ihn überall nannte, galt als König des Spielwarenhandels” von Großbritanien. Eisenmann & Co. waren Spielzeugimporteure und Großhändleer, speziell für Produkte aus Deutschland, aber es war Jo, der J.K.Farnell anregte, doch selbst Teddybären herzustellen, um so die Flut der Steiff-Teddybären einzudämmen. Jo war außerdem der Schwiegervater von Leon Rees, der 1920 zusammen mit Harry G. Stone die berühmten “Chiltern”-Serien produzierte.
Von 1899 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 war
Herbert E. Hughes der einzige Importeur der Steif-Produkte nach Großbritanien. Die Ciesliks berichten in ihrem Buch Knopf im Ohr von der engen Beziehung zwischen Otto Steiff und Hughes. Dessen Hauptkunden in England waren Harrods, Hamleys, Gamages und nicht zuletzt Josef Eisenmann. Durch diese Verbindungen verfügte Herbert mit Sicherheit über ein detailliertes Insider-Wissen über die Firma Steiff und die deutsche Spielzeugindustrie. I m Jahre 1908 importierte er allein für Großbritanien an die 40000 Steiff-Teddybären. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges beendete Hughes seine geschäftliche Beziehung zu Steiff.

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